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Checkliste Strafrecht

In den „besten“ Familien kam es schon vor, dass durch die Finanzbehörden, durch die Polizei oder die Staatsanwaltschaft die Wohnung oder die Geschäftsräume durchsucht wurden. So sollten Sie sich in einer Durchsuchungssituation verhalten:

  • Bleiben Sie ruhig, höflich aber bestimmt.
  • Lassen Sie sich, bevor Sie die Beamte in die Räumlichkeiten lassen, den Durchsuchungsbeschluss aushändigen und prüfen Sie ihn.
  • Bevor die Beamten in die Räumlichkeiten eintreten, versuchen Sie Ihren Anwalt zu erreichen, damit dieser informiert ist und schnellstmöglichst zu Ihnen kommen kann. Sofern dies vom Anwalt zugesagt wird, versuchen Sie die Beamten zum Warten zu bewegen, bis der Anwalt zugegen ist.
  • Ansonsten sollten Sie aus dem Durchsuchungsbeschluss erkennen können, nach was die Beamten suchen. Je nach Situation ist es angebracht, den Beamten den Gegenstand sofort herauszugeben, bevor diese Ihre Räumlichkeiten durchsuchen und eventuell strafrechtsrevelante „Zufallsfunde“ finden, die eine Erweiterung des Verfahrens nach sich ziehen können.
  • Unterschreiben Sie kein Formular, denn Sie sind gerade nicht mit der Hausdurchsuchung und einer eventuellen Beschlagnahme einverstanden.
  • Fordern Sie, dass beschlagnahmte Gegenstände gesondert verpackt und versiegelt werden (Material müssen Sie leider stellen) und nur in Gegenwart von Ihnen bzw. Ihrem Rechtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft geöffnet werden dürfen.
  • Fertigen Sie von beschlagnahmten Dokumenten nach Möglichkeit Fotokopien für sich, damit Ihr Anwalt geeignet auf die Beschlagnahme reagieren kann.

Achtung - Kleingedrucktes:
Die sämtlichen vorgenannten Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, können allenfalls als Anhaltspunkte dienen und ersetzen keine anwaltliche Beratung.